Shiatsu: Historie

Shiatsu (Shi = Daumen oder Finger, Atsu = Druck, übersetzt also: Fingerdruck) beruht auf altem chinesischen Erfahrungswissen über Massage.


Der Begriff Shiatsu entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan durch Tenpeki Tamai, der eine eigene Schule eröffnet hatte, um es als als wirkungsvolle Therapiemethode zu unterrichten und von reinen Wellnessbehandlungen abzugrenzen (siehe auch die Recherche von Peter Itin).


Shizuto Masunaga (1925-1981), einer seiner Schüler, entwickelte später seine eigene Form von Shiatsu (IOKAI-Shiatsu).

Er lehrte eine Erweiterung der Meridiane gegenüber den traditionellen Akupunkturmeridanen und ein Diagnosesystem für eine effiziente Behandlung.

Weiterhin entwickelte er Dehnübungen für die Meridiane zur Eigenbehandlung, um gezielt den Energiefluss in den Meridianen und Organen stimulieren.

Er hatte auch eine eigene Shiatsu-Klink in Tokio.


Sein Shiatsu-Stil verbreitete sich in die USA und nach Europa.

Die Gesellschaft für Shiatsu in Deutschland (GSD) hat Qualitätsstandards und Anerkennungskriterien eingeführt, um eine qualifizierte Ausbildung zu unterstützen. Die IOKAI-MERIDIAN SHIATSU® DEUTSCHLAND (gemeinn. Verband) hat u.a. zum Ziel, Philosophie und die Lehren von Masunaga zu erhalten und qualifiziert weiterzugeben.